Mode in Deutschland: Das sind die Star-Designer

Sie kommen aus Deutschland und sie verkaufen in der ganzen Welt: Designer wie Wolfgang Joop, Perret Schaad und Lala Berlin spielen in der internationalen Liga locker mit. Und bewahren dabei ihren ganz eigenen Stil. Wir stellen euch die wichtigsten Namen in Zusammenhang mit Mode in Deutschland vor.

 

Wunderkind: Joops Mission ist guter Stil (und ein bisschen Drama)

Jeder kennt seinen Namen, sein Gesicht und seinen Stil. Wenn es um Mode in Deutschland geht, dann fällt das Wort „Joop“ fast immer zuerst. Dabei ging nicht immer alles rund bei ihm. Eigentlich wollte er Maler und Bildhauer werden, gründete dann aber sein eigenes Label und späteres Weltunternehmen Joop! und verkaufte es nach einigen Jahren. Mode in Deutschland war immer geprägt von ihm, so richtig weg war er nie.

Das Label Wunderkind kaufte er schließlich zurück und auch wenn er das Anwesen in Potsdam mit dem gleichen Namen an seine Tochter Jette Joop verloren hat (Drama!), ihm bleibt die Marke. Und der dazugehörige Erfolg, den er sich hart erarbeitet hat. Wolfgang Joop feiert die Weiblichkeit in allen Facetten, Sinnlichkeit steht ganz oben auf der Agenda, aber nicht ohne auch den Kopf zu benutzen. Seine Kreationen bestehen oft aus mehreren Schichten und Lagen und sind damit perfekt kombinierbar.

Dazu lässt er seine Mode von Kulturen aus der ganzen Welt beeinflussen und plant immer auch einen Portion Chaos mit ein. Untypisch deutsch eigentlich, aber typisch Joop. Mode in Deutschland ohne ihn? Undenkbar!

www.wunderkind.com

Lala Berlin: Mode in Deutschland mit MTV-Einflüssen und Strick

Während Joop seine Wurzeln in der Kunst hat, liegen die von Leyla Piedayeshie in der Popkultur. Die Gründerin und Inhaberin von Lala Berlin war mal MTV-Redakteurin. Schon damals ging sie gerne auf Flohmärkte und beobachte die ganze Szene um die Mode in Deutschland genau. Und ihr fiel auf: Es fehlt an gutem Strick. Und da Leyla Piedayeshie eine Macherin ist, brachte sie vor neun Jahren ihre erste Strickkollektion auf den Markt. Seitdem entwickelt sie sich ständig weiter und wird von der internationalen Presse genauso geliebt wie von den Käufern. Mode in Deutschland – das ist für Viele High-Class-Strick mit urbanem Charme und Herz gleichermaßen.

Eine Kombination mit Potential, Lala Berlin gibt es mittlerweile in über 60 Läden weltweit zu kaufen. Dazu legen Piedayesh Wert auf höchste Qualität bei Seide, Kaschmir und Baumwolle – und hat neuerdings auch Jersey und Bamboo mit ins Programm genommen. Als alles losging, wurden viele Teile noch von Hand in dem Berliner Lala-Atelier gestrickt. Mittlerweile ist alles professioneller geworden – und Lala Berlin aus dem großen Label „Mode in Deutschland“ nicht mehr wegzudenken. Trends für 2013 sind voluminöse Jacken im Bikerstil und Miniröcke. Der Sommer kann kommen!

www.lalaberlin.de

Perret Schaad: Feminine Stoffe und feine Schnitte vom Designerinnen-Duo

Wenn man sich die gängige Mode in Deutschland anschaut, vorallem auf den Straßen, dann sind die Begriffe „schlichte Eleganz“ und „selbstbewusster Chic“ nicht unbedingt das, was als erstes durch den Kopf schießt. Stattdessen kleiden sich die meisten eher praktisch und fast zu schlicht um wahrgenommen zu werden. Oder es wird – noch schlimmer – trashig. Zum Glück gibt es Johanna Perret und Tutia Schaad! Sie wollen die Mode in Deutschland revolutionieren und fangen bei den Frauen an. Weiche Silhouetten, fließende Stoffe und schmeichelnde Schnitte – das wollen wir bitte überall sehen!

Da passt auch die Arbeitsweise der beiden: Sie nehmen den Stoff, drapieren ihn auf der Schneiderpuppe und lassen sich inspirieren, welche Form sich daraus ergeben sollte. Für die neue Saison sind die Schnitte grafisch, minimal und streng, den passenden Kontrast bilden die Farben: Rosé, Pfirsich und Crème geben dem Ganzen die Leichtigkeit zurück. Mode in Deutschland – das bedeutet für Perret und Schaad eben doch auch Eleganz und Leichtigkeit. Wir sind dabei!

www.perretschaad.com

Es gibt noch viel mehr Beispiele für gelungene Mode in Deutschland und wenn wir Glück haben, werden einige Namen bald in einer Reihe mit Mercedes Benz und Bayern München genannt, wenn wir im Ausland sagen, woher wir kommen.

 

 

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