Last Minute D.I.Y. Adventskalender: So schön, günstig & einfach!

Jetzt aber schnell!!

Weihnachten steht vor der Tür und damit die gemütlichste Zeit des Jahres: Advent!

Mit dem Geschenke kaufen haben wir noch bisschen Zeit, aber die viel schönere Überraschung macht Ihr Euren Liebsten mit einem Adventskalender. Mit Schokolade ausm Laden oder – viel, viel besser – selbstgebastelt und gefüllt mit individuellen Leckereien oder Kleinigkeiten.

Einziges Problem: Es ist kurz vor knapp – woher jetzt noch Ideen und Mini-Geschenke nehmen?

Die Antwort: von uns, von stylehype.de!

Wir haben uns durchs Netz gewühlt und die allerschönsten DIY-Adventskalender für euch rausgesucht. Alle sind supereasy zu machen und zu füllen, können hier und da aber auch nach Euren Wünschen abgewandelt werden.

Also lasst Euch inspirieren und überrascht Freund/Freundin/Eltern/beste Freundin mit diesem Geschenk von ganzem Herzen!

 

Adventskalender selber machen: Einfach aus Haushaltsgegenständen

 

Adventskalender DIY via StyleHype.de
1. Wer hätte gedacht, dass Toilettenpapierrollen noch zu etwas zu gebrauchen sind? Auf dem wunderbaren Blog Morning Creativity gibt es einen ganzen Papierrollen-Adventskalender. Die Anleitung ist super einfach – und es sind sogar noch Ideen zum Befüllen dabei. Perfekt!

2. Ein altes Einmachglas hast Du sicher noch in der Küche rumstehen (wenn nicht, schnell mal die sauren Gurken aufessen!). Und zack bastelst Du mit Poppytalk an einem Nachmittag Weihnachten im Glas mit lieben Sprüchen, Gutscheinen zum Plätzchenbacken oder schönen Ideen. Einfach, kreativ und günstig noch dazu!

3. Ein Bügel aus der Reinigung liegt sicher noch bei Dir rum. Nimm ihn, umwickel ihn mit Glitzer und baumel die Wichtelgeschenke einfach in unterschiedlichen Längen dran. Die genaue Anleitung für den Bimmel-Bammel-Kalender gibt es drüben bei by Fryd. Und der Beschenkte freut sich über supereinfaches Aufhängen!

 

Adventskalender selber machen: Ausdrucken & Basteln

Adventskalender DIY via StyleHype.de

4. Alles, was Du brauchst, ist ein Drucker. Für diesen schicken Geometrie-Kalender muss der nicht mal Farbe können. Beim Rest helfen Dir die netten Menschen von Hey Look: Druckvorlage und Bastelanleitung – hier Schritt für Schritt erklärt. Dieser Kalender macht Eindruck – und ist stilsicher genau das Richtige für Designfans.

5. Wo wohnst Du im Advent? Unser Vorschlag: Die Weihnachtsstraße. Erfunden und gebaut von den kreativen Menschen bei Mr. Printables und netterweise für alle zum kostenlos runterladen, ausdrucken und basteln. Bunt und unkitschig!

6. Auch die Brigitte ist in Weihnachtsstimmung. Und bringt Dir diesen zuckersüßen Tierkalender zum Ausdrucken und Aufhängen. Entweder Du schreibst dann was Liebes hintendrauf und hängst noch Geschenkchen dran. An der Wand aufgstellt, macht er die Weihnachtsdeko fast schon überflüssig.

 

Adventskalender selber machen: Schnell noch kaufen & Befüllen

Advent 3
7. Einer unserer Lieblingsblogs hat einen wunderschönen neuen OhhhMhhh Dawanda-Shop. Dort findest Du den Alles so schön einfach Adventskalender im schönsten Pink der Welt. Einfach bestellen und schöne kleine Dinge eintüten. Fertig!

8. Vintage fetzt! Und im Shop bei bei Milch und Honig gibt’s den besten Beweis: den nostalgischen Papierboxen-Adventskalender. Alles, was Du noch machen musst: befüllen und überlegen, wie Du die Boxen stapelst – als Pyramide oder Quadrat. Easy.

9. Komplett unkitschig und stylisch kommt der Adventskalender Klamma um die Ecke. Du kaufst ihn bei Klotz auf Klotz und bekommst diese schöne, wiederverwendbare Holzleiste mit 12 Klammern. Geschenke dran, fertig. Und der Kalender für nächstes Jahr ist auch schon geritzt. Die Anschaffung lohnt sich also!

Gute Kalenderfüller gibt’s bei DM, im Kaufhaus oder auch hier:


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Geschichte des Aventskalenders

Wer sich die Mühe macht, einen selbstgemachten Adventskalender zu verschenken, sollte auch den Backround kennen. Wir haben nachgeschlagen.

Es gibt Adventskalender tatsächlich schon seit über 150 Jahren. Protestantische Familien begannen um 1850 damit, 24 Bilder an die Wand zu hängen um sich so die Zeit bis zum Heiligen Abend zu vertreiben. Manchmal wurden auch nur 24 Kreidestriche an die Wand gemalt oder Strohhalme in eine Krippe gelegt – das Muster war aber immer das Gleiche: für jeden Tag einer, um die Vorfreude ins Unermessliche zu steigern.

Am beliebtesten war er Adventskalender immer in Deutschland und auch in den skandinavischen Ländern wie Schweden, Norwegen oder Finnland. Heute sind sie auch in den USA, Kanada und sogar in Asien verbreitet. Auch Länder, die gar kein Weihnachten feiern wie z.B. China, zelebrieren immer öfter wenigstens den Advent – mit Kalender natürlich.

Seit den 50er Jahren wurde der Adventskalender immer mehr kommerzialisiert. Er wurde zum günstigen Massenartikel und entfernte sich Stück für Stück vom kirchlichen Ursprung. Hinter den 24 Fenstern der industriell gefertigten Kalender gibt es heute Schokolade oder Spielzeug. Viel schöner ist der Advenstkalender allerdings, wenn er selbstgemacht ist.

Es gibt aber auch komplett andere Formen: In Leipzig zum Beispiel steht der weltgrößte freistehende Adventskalender mit 857 m². Die Kalendertüren sind aus Holz und drei mal zwei Meter groß. Auch in anderen Städten gibt es Riesenkalender, in Wien zum Beispiel ein ganzes Haus, dessen Fenster als Türchen dienen. Fest steht: Die jahrhundertealte Tradition des Adventskalenders wird so schnell nicht vergehen – im Gegenteil. Die kreativen DIY-Ideen hier zeigen: Wir werden den Adventskalender jedes Jahr neu erfinden. 

 

 

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