Birkenstock – das Comeback der Sandale

Was das soll, fragt diesen Sommer keiner mehr. Wir tragen alle Birkenstock! Und das voller Ernst. Die Modeblogger und Designer haben es uns letzten Sommer schon vorgemacht, jetzt trauen wir uns endlich auch. Denn Birkenstocks sind nicht mehr öko, sondern bewusster Stilbruch zum schicken Sommer-Outfit!

StyleHype.de hat die schönsten Modelle und Styling-Regeln für den perfekten Birki-Look:

Die Birkenstock-Story

Birkenstock ist ein Traditionsunternehmen. Aus Deutschland. Das allein reicht als Argument für die Modesüchtigen, vorallem in den USA, schon aus. Denn dort stehen sie auf den alten Charme aus Old Europe, auf Handwerkskunst und Dinge, die es schwer zu kaufen gibt in New York und L.A. So wurden die Birkenstocks zum Hype, vor einem Jahr auf der Straße und schließlich auch im Mainstream.

Die Geschichte von Birkenstock ist bis da hin vor allem eins: lang. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Marke   1774, das ist… mehr als 300 Jahre her. Etwas später, im Jahr 1896 eröffnete die heutige Dynastie dann das erste Schuhgeschäft. Sitz der Firma war und ist Vettelschoß in Rheinland-Pfalz, bis heute ist das Unternehmen im Familienbesitz.

Berühmt, damals wie heute, ist Birkenstock für sein Fußbett. Es passt sich optimal an Bewegungen und Fußform an, ohne angepasst werden zu müssen. Damit war die Firma auch vor dem großen Hype schon sehr erfolgreich, europaweit.  Birkenstock ging es immer gut, der Hype wurde von der Firma weder inszeniert noch gebraucht. Und trotzdem, oder gerade deswegen, kam er.

Der Birkenstock-Hype begann bei Céline

Wie immer begann alles auf der Straße. Irgendwann war mal irgendwer mit gutem Geschmack im Europa-Urlaub und nahm sich ein paar Birkenstocks mit nach Hause nach New York. So landete die exotische Sandale auf den ersten Blogs und verbreitete sich von da in einem Kreis ausgewählter Modeauskenner.

Birkenstock Bloggers / STYLEHYPE.de
Birkenstock Outfits gesehen bei The Fashionably Broke /Moves Fashion /Fashion Nomad

 

Den Style von der Straße schnappte sich Celine-Chefdesignerin Phoebe Philo. Sie adaptierte Form und Funktion der Birkenstocks, legte noch ein Stückchen Pelz unter und schickte die Models mit Gesundheitslatsche Deluxe auf den Lauftsteg. Sie wurden “Furkenstocks” genannt und lösten nicht nur einen Trend für flache Schuhe aus, sondern griffen auch über auf andere Designer. Von Riccardo Tisci bis Marc Jacobs, alle hatten auf einmal Schlappen im Sortiment. Und das in der von High Heels regierten Modewelt – eine Revolution!

Birkenstock-Stylingregeln

Aber wer denkt, wir würden uns jetzt einfach mit Gesundheitslatschen eindecken und fertig, der irrt. (Und ich unterstelle keinem von Euch, dass er das wirklich denkt :) )

In der Mode geht es immer um Brüche. Das heißt: wir tragen die Birkenstocks (am liebsten in gedeckten Farben wie schwarz, oliv, sand) zu schicken Outfits. Keine Joggers, kein Hippiekleid, sondern Satinhosen, Lederrock oder Denim-Overall.

Absolutes NoGo ist der Öko-Komplettlook. Und das ist einfacher als Du erstmal denken magst, denn Dein Kleiderschrank ist voll von Teilen, die sich super kombinieren lassen.

 

Zara Overall Outfit / STYLEHYPE.de

  1. Overall mit schmalen Trägern, 49,95 € von Zara
  2. Vintage Bandana, 9,00 € von Urban Outfitters
  3. Peace-Armband, 55,00 € von Hipanema
  4. Ledershopper Washed Up Tote, 525,00 € von Marc by Marc Jacobs
  5. Sandale Arizona, 39,95 € von Birkenstock

Birkenstock: gesund und plötzlich trendy

Und das Beste an diesem Trend: Er ist sooooo gut für Deine Füße! Die Sohle ist flexibel und damit nicht nur besser als Pumps, sondern auch als Turnschuhe. Im Prinzip sind Sandalen von Birkenstock so ziemlich das Beste, was Du Deinen Füßen gönnen kannst.

Achtung: Zu Beginn sind die Birkenstocks etwas unbequem, sie passen sich aber nach ein paar Tagen immer mehr an Deine Füße an und sind dann die BEQUEMSTEN SCHUHE EVER!

Übrigens: Birkenstock hat in den letzten Jahren immer wieder versucht, “modern” zu sein. Einmal war sogar Heidi Klum dabei. Finger weg von diesen Modellen, Glitzer und Schmetterlinge sind und bleiben non-Fashion :)

 

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